TOP Ö 7.6: Beachvolleyballanlage am Pneumant Sportforum

Die BSG Pneumant e. V. beabsichtigt auf Wunsch ihrer Volleyballabteilung, auf dem Gelände des Pneumant Sportforums eine Beachvolleyballanlage zu errichten. Auf Grund des bestehenden Pachtverhältnisses ist eine Zustimmung der Stadt als Verpächter und Eigentümer der Fläche erforderlich. Die Stadt hat keine Möglichkeit den Verein dabei finanziell zu unterstützen. Die BSG Pneumant hat sich bereit erklärt, die Anlage komplett in Eigenleistung zu errichten. Mit der Beschlussempfehlung wird die Möglichkeit für die Umsetzung der Maßnahme gegeben, die nach Prüfung des Fachbereichs Stadtentwicklung baugenehmigungspflichtig ist, so Herr Wichary.

Dem Sachverhalt der Beratungsdrucksache sind alle Argumente zur Bewertung des Vorhabens dargestellt. So auch die Abweichungen vom Sportentwicklungskonzept hinsichtlich Standort, Fläche und Ausführung der Anlage.

 

Herr Petenati beantragt Rederecht für den Stellvertretenden Vorsitzenden der BSG Pneumant Fürstenwalde e. V. Herrn Andres.

 

Zustimmung   Ja 11  Nein 0  Enthaltung 0  Befangen 0  

 

Durch das Vorhaben „Neubau des Sozialtraktes am Pneumant Sportforum“ ist die Idee entstanden, eine Beachvolleyballanlage mit zwei Feldern zu errichten. Diese Anlage soll nicht dazu dienen, Ranglistenturniere durchzuführen. Sie kann auch von anderen Vereinen, Schulen und sonstigen Gruppen genutzt werden.

Zu einigen Fragen und Zweifel der Verwaltung, die in der Beratungsdrucksache angesprochen werden, nimmt Herr Andres wie folgt Stellung:

 

Wirtschaftsweg

Im hinteren Teil des Sportplatzes befindet sich ein Tor, dass derzeit von den Bogensportlern genutzt wird, um die Bogensportanlage auf der Rückseite zu erreichen. Zwischen Volleyballfeld und dem eigentlichen Kunstrasenplatz könnte der Versorgungsweg weitergeführt werden. Die Errichtung eines zusätzlichen Fußballfeldes gemäß B-Plan wäre gegeben.

 

Sandverwehungen

Es muss speziell vorgeschriebener Sand verwendet werden. Dieser ist schwer und lässt keine Verwehungen zu.

 

Kugelstoßanlage

Die Kombination mit der Beachvolleyballanlage ist aus Sicht des Vereins nicht erforderlich, da bereits eine Kugelstoßanlage vorhanden ist.

 

Investitionen und Arbeitsleistungen

Wie bereits im Antrag formuliert, werden diese vom Verein, Sponsoren und der Volleyballabteilung in Eigenleistung übernommen. Es wäre wünschenswert, wenn die Anlage im Zusammenhang mit den jetzigen Arbeiten am Sozialgebäude errichtet werden könnte, um z. B. den ausgekofferten Sand gleich auf dem Wall der Außenanlagen verbringen zu können.

Abschließend bittet Herr Andres im Namen des Vereins, dass die Richtlinie zur Förderung des Sports in der Stadt Fürstenwalde/Spree für die Beachvolleyballanlage gilt.

 

 

Frau Fiedler

1.      Frage

Warum wird nicht die Stelle genutzt, die laut Sportentwicklungskonzept vorgesehen ist?

 

Der Bereich, der in der Planung vorgesehen ist, liegt außerhalb des eingezäunten Bereiches und die Umfriedung des Geländes war ein wichtiger Grund für den Standort, so Herr Andres.

 

2.      Frage

Wenn die aufgeführten Beschlussvorschläge so von den Stadtverordneten bestätigt werden würden, könnte im Nachhinein noch einmal über die Bezuschussung diskutiert werden?

 

Wenn dem Beschlussvorschlag 2) zugestimmt wird, ist es ein Beschluss, der jederzeit wieder aufgehoben werden kann. Dann müsste jedoch über die Höhe des Nutzungsentgeltes der Beachvollballanlage nachgedacht werden und das wäre dann die Grundlage für die 85 % Förderung, macht Herr Wichary aufmerksam.

 

3.      Frage

Welche Sportanlagen sind im Bereich des Schulzentrums geplant?

 

Soweit es Herrn Wichary weiß, soll es eine eingeschränkte Außensportanlage mit einer Laufstrecke und mit Leichtathletikmöglichkeiten geben. Die konkrete Realisierung hängt aber davon ab, wie der endgültige Zuschnitt des Geländes sein wird.

 

Zustimmung   Ja 10  Nein 0  Enthaltung 1  Befangen 0