TOP Ö 1: Informationen zur 2. Grundschule und ihres Ganztagsschulkonzeptes

Nachtrag: 15.05.2007

Herr Politz stellt die Kurzfassung des Ganztagsschulkonzeptes für das Protokoll zur Verfügung.

 

Frau Brehm: 2009 feiert die 2. Grundschule ihren 100. Geburtstag. 16 Klassen in der 1. bis 6. Klasse werden beschult. 21 LehrerInnen arbeiten an der Schule, die seit 1991 den Namen „Theodor Fontane“ trägt.

Herr Konrad: Wer schaffen will, muss fröhlich sein. Theodor  Fontane

Im Mittelpunkt der Bemühungen steht das Kind. 3 Säulen bestimmen das Konzept – Traditionspflege, Gesundheitserziehung, Erziehung zum Natur- und Umweltbewusstsein. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Horten IV und Drushba (in Trägerschaft des DRK). Diese ist geprägt von gemeinsamer Planung und Fortbildung, gegenseitiger Hospitation und Ergänzung der Freizeitangebote. Ganztagsschule ist für die Klassenstufe 5 und 6 sowie für die Hauskinder an 3 Tagen der Woche geplant. Lernorte außerhalb der Schule sind die Turnhalle, die Stadtbibliothek und die Zooschule.

7.30 bis 7.45                     Kommezeit

11.40 bis 13.45                Mittagsband inkl. Essen

13.00 bis 14.30                5./6. Klassen Unterricht, sonst HA-Hilfe

14.30 bis 16.00                Freizeitangebote, Arbeitsgemeinschaften, Projektarbeit

 

Herr Lachmann fragt, ob mit allen Kindern gefrühstückt wird. Die Lehrer achten auf das Frühstück ihrer Schüler. Gemeinsam mit Krankenkassen werden Projekte zur gesunden Ernährung durchgeführt.

 

Frau Dr. Stachat fragt, warum das Ganztagsschulangebot nur an 3 Tagen gemacht wird.

Herr Politz erklärt die unterschiedlichen Modelle. Der Ganztagsbetrieb ist ein ergänzendes  Angebot zu dem von Schule und Hort.

Frau Dr. Stachat – Kommen die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen an?

Frau Leder bestätigt eine enge Zusammenarbeit mit Kitas. Kinder mit Förderbedarf werden herausgefiltert. Leider dauert es meist ein ½ Jahr, bis lernschwache Schüler zur Förderschule kommen.

 

Frau Czerwinske – Wie viele Kinder gehen in den Hort?

Frau Streichan: 40 Kinder gehen in den Hort Drushba und 100 Kinder in den Hort IV. 95 Kinder von den angemeldeten 100 Kindern essen im Hort. Kinder der 5. Klassen gehen z.Zt. nicht in den Hort. Für das Schuljahr 2007/2008 liegen Anmeldungen vor.

Frau Czerwinske schlägt eine Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda vor.

 

Frau Zagani – Wie viele Kinder mit Migrationshintergrund? Welche Sprachförderung wird angeboten. Etwa 8 % der Schüler sind aus Familien mit Mitgrationshintergrund. Sprachförderung soll in Zukunft mit Partnern wie der Caritas und der Regionalstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule (RAA) erfolgen.

 

Frau Fiedler – Wie sieht die Zusammenarbeit mit Migranteneltern aus?

Die gestaltet sich schwierig. Frau Alrobi hilft bei der sprachlichen Verständigung.

Frau Fiedler – Wie ist die Zusammenarbeit mit den Kitas? Sehr gut. Dies zeigt u.a. die Resonanz am Tag der offenen Tür. Außerdem erhalten Kinder praktischen Einblick in den Schulalltag der 1. Klasse.

 

Frau Fiedler bittet die Abgeordneten zu befinden, ob sie diesem Konzept folgen können.

Die Ausschussmitglieder stimmen dem Konzept einstimmig zu.

 

Die Vorsitzende wünscht im Namen des Ausschusses Kraft und Erfolg auf dem Weg zu einer leistungsfähigen Ganztagsschule.