Ausführungsbeschluss für das Bauvorhaben: Stadtpark - Hauptachse

Betreff
Ausführungsbeschluss für das Bauvorhaben: Stadtpark - Hauptachse
Vorlage
5/676
Aktenzeichen
4.66
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

Die Ausführung des Bauvorhabens „Stadtpark – Hauptachse“ wird, entsprechend der vorliegenden Planung, beschlossen.

 

 

Notwendigkeit der Maßnahme:

 

Der Stadtpark ist die größte Grünanlage der Stadt Fürstenwalde/Spree. Über die Verlängerung der Parkallee verbindet seine Hauptachse die zentrumsnahe Karl-Marx-Straße mit dem Tierpark, dem Club im Park und dem Festplatzgelände an der Aufbauschule.

 

Das Wegesystem des Parks befindet sich baulich in einem mangelhaften Zustand. Das betrifft insbesondere die Oberflächenbefestigung und -entwässerung.

 

Der zentral gelegene Springbrunnen ist verschlissen. Das Becken ist undicht und die Pumpentechnik abgenutzt.

 

Am 02.07.2013 stimmte der Stadtentwicklungsausschuss dem Planungskonzept zu, das folgende Maßnahmen im Stadtpark vorsieht:

 

1.      die Umgestaltung des zentralen Bereiches zu einem Wassererlebnisplatz mit Erneuerung des Springbrunnens,

2.      die Sanierung von zwei Abschnitten des Weges in der Hauptachse,

3.      die Erneuerung der Beleuchtung der Haupt- und einer Nebenachse.

 

Das Ziel ist den Stadtpark in den wichtigen Bereichen gestalterisch und funktionell aufzuwerten und bestehende bauliche Mängel zu beseitigen.

 

 

Beschreibung der Maßnahme:

 

Die Planung wurde dem Stadtentwicklungsausschuss in der Sitzung am 05.11.2013 vorgestellt.

 

Die Maßnahme ist auf dem als Anlage 1 beiliegenden Gesamtlageplan dargestellt.

 

1. Wassererlebnisplatz

 

Der alte Brunnen wird komplett abgebrochen.

 

Es wird ein neuer betretbarer Brunnen angelegt. Der Brunnen erhält wieder einen Durchmesser von ca. 20 m und besteht aus einem flachen Wasserbecken mit einer mittig angeordneten Fontäne sowie einer einfassenden Sitzmauer, die an der nördlichen Seite als barrierefreier Zugang unterbrochen ist. Details sind auf der Anlage 2 dargestellt.

 

Die Springbrunnentechnik besteht aus einem Technik- und einem Pufferspeicherschacht inkl. Filter- und Pumpentechnik, die die Fontäne und das Becken in einem regelbaren geschlossenen System mit Wasser versorgen.

 

Die Fontäne erzeugt einen maximal 6 m hohen Hohlstrahl.

 

Der um den Brunnen verlaufende Weg wird mit einer wassergebundenen Decke befestigt.

 

An der Außenseite des Weges werden 6 Bänke und 6 Abfallbehälter aufgestellt.

 

Hinter den Bänken werden in kreisförmiger Anordnung 1 m breite Pflanzstreifen mit Sträuchern (insbesondere Rosen) angelegt.

 

2. Wegebau

 

Der Hauptweg wird in zwei Teilabschnitten zwischen der Einmündung Parkallee und dem ersten Wegeabzweig sowie zwischen dem Springbrunnen und dem Vorplatz des Heimattiergartens mit einer wassergebundenen Decke befestigt.

 

Die Wege erhalten eine Einfassung aus Betonsteinen.

 

Die Entwässerung erfolgt über Quergefälle in die angrenzenden Vegetationsflächen.

 

Die Wegeränder werden mit Rasenstreifen in wechselnder Breite versehen.

 

Im Bereich zwischen der Einmündung Parkallee und dem ersten Wegeabzweig schließen sich hinter den Rasenstreifen Flächen mit Zierstrauchpflanzungen (Rhododendron, Hortensie etc.) an.

 

3. Beleuchtung

 

Der Hauptweg erhält zwischen der Parkallee und dem Vorplatz des Heimattiergartens einschließlich dem Rundweg um den Brunnen eine neue Wegebeleuchtung mit 15 Lichtpunkten.

 

Zusammen mit der neuen elektrischen Einspeisung des Brunnens erhält auch der Seitenweg von der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße zum Brunnen eine Wegebeleuchtung mit 6 Lichtpunkten. 

 

An beiden Wegen werden Mastaufsatzleuchten mit LED-Technik installiert. Die Leuchte und die technischen Daten sind auf der Anlage 3 dargestellt.

 

 

Ausführungszeit:

 

Die Maßnahme wird in 2 Bauabschnitten realisiert.

Als 1. Bauabschnitt wird 2014 der Brunnen erneuert.

Als 2. Bauabschnitt sollen 2015 der Wegebau, die Pflanzflächen und die Beleuchtung folgen.

 

 

Finanzierung:

 

Die Baukosten betragen gemäß der Kostenschätzung des Planungsbüros ca. 348.000,00 €.

Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau (Aufwertungsteil) werden 2/3 der Kosten durch den Bund und das Land Brandenburg gefördert. Der städtische Anteil beträgt somit ca. 116.000,00 €.

 

im Auftrag

Christfried Tschepe

komm. Fachbereichsleiter Stadtentwicklung

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Anlagen:

Anlage 1 – Gesamtlageplan

Anlage 2 – Details Brunnen

Anlage 3 – Leuchte