Bebauungsplan Nr. 87 "Wohnen an der Kita Sputnik" hier: Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB

Betreff
Bebauungsplan Nr. 87 "Wohnen an der Kita Sputnik"
hier: Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB
Vorlage
5/688
Aktenzeichen
4.61-ben
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt gemäß § 2 Abs. 1 BauGB die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 87 "Wohnen an der Kita Sputnik" für das Gebiet der Gemarkung Fürstenwalde/Spree, Flur 84, Flurstücke 220 tw., 224 tw., 231 tw., 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 242 tw..
  2. Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB aufgestellt werden.

Sachverhalt:

Die Rückbaumaßnahmen der Fürstenwalder Wohnungsbaugenossenschaft e.G. in Fürstenwalde/Spree sind abgeschlossen. In Fürstenwalde-Nord ergibt sich nach fast vollständigem Abriss eines Ensembles eine zusammenhängende Freifläche. Diese schließt nach Norden an ein Einfamilienhausgebiet und im Süden an die KiTa Sputnik an. Sie eignet sich zur Bebauung durch Einfamilienhäuser. Eine solche Bebauung ist nach Durchführung von geförderten Rückbaumaßnahmen zulässig.

Damit bietet sich die Möglichkeit, in Fürstenwalde-Nord durch den Bebauungsplan Nr. 87 "Wohnen an der Kita Sputnik" ein Baulandangebot zu schaffen, welches zudem schon von drei Seiten erschlossen ist.

Das ca. 1,6 ha große Plangebiet befindet sich nördlich der der Wladimir-Komarow-Straße, westlich des Konstantin-E.-Ziolkowski-Rings, in Fürstenwalde-Nord.

Der Geltungsbereich umfasst die Flurstücke 220 tw., 224 tw., 231 tw., 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 242 tw., Flur 84, Gemarkung Fürstenwalde/Spree. Er ist im beigefügten Übersichtsplan ersichtlich.

Im Plangebiet soll ein Allgemeines Wohngebiet festgesetzt werden.

Der Bebauungsplan Nr. 87 "Wohnen an der Kita Sputnik" ist ein Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a Baugesetzbuch (BauGB) und wird im beschleunigten Verfahren ohne die Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Mit dem Bebauungsplan Nr. 87 wird weder die Zulässigkeit eines Vorhabens nach Anlage 1 zum Umweltverträglichkeitsgesetz (UVPG) oder eines nach Landesrecht UVP-pflichtigen Vorhabens vorbereitet oder begründet noch bestehen Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der Erhaltungsziele und des Schutzzwecks von Natura 2000-Gebieten im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes, und es soll eine zulässige Grundfläche von weniger als 20.000 m² festgesetzt werden. Damit sind die Voraussetzungen zur Anwendung des beschleunigten Verfahrens gegeben.

Christfried Tschepe

Stellvertretender Fachbereichsleiter Stadtentwicklung

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Anlagen:

Übersichtsplan