Bebauungsplan Nr. 90 "Wohnen am Altstädter Platz" hier: Aufstellungsbeschluss

Betreff
Bebauungsplan Nr. 90 "Wohnen am Altstädter Platz" hier: Aufstellungsbeschluss
Vorlage
5/694
Aktenzeichen
4.61/Wi
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt gemäß § 2 Abs. 1 BauGB die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 90 „Wohnen am Altstädter Platz“ für das Gebiet der Flurstücke 65/1, 66, 79, 101 teilweise der Flur 118 und der Flurstücke 70/1 teilweise, 502 teilweise der Flur 119; Gemarkung Fürstenwalde/Spree.
  2. Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB aufgestellt werden.

Sachverhalt:

Auf der Fläche der Kleingartenanlage südlich des Altstädter Platzes und der nach Süden angrenzenden Gewerbebrache soll ein Wohngebiet zur Errichtung von Eigenheimen geschaffen werden. Die Stadt plant dafür die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Nach einer im Februar 2013 erstellten Bebauungskonzeption können auf diesen Flächen in Abhängigkeit von der Parzellengröße maximal 14 Bauparzellen entstehen. Der Altstädter Platz soll in die Planung einbezogen werden, um auf diesem bisher unstrukturierten Platz eine Neuordnung des Fahrverkehrs und des ruhenden Verkehrs vorzubereiten.

Das ca. 1,5 ha große Plangebiet befindet sich in Fürstenwalde Mitte im Bereich zwischen der Straße Altstadt, dem Goetheplatz und dem gestalteten Spreeufer.

Der Geltungsbereich umfasst die Flurstücke 65/1, 66, 79, 101 teilweise der Flur 118 und die Flurstücke 70/1 teilweise, 502 teilweise der Flur 119; Gemarkung Fürstenwalde/Spree. Er ist im beigefügten Übersichtsplan ersichtlich.

Im Flächennutzungsplan ist dieser Bereich als Wohnbaufläche Typ 2 (GFZ bis 0,8) dargestellt.

Im Plangebiet sollen ein Allgemeines Wohngebiet und Straßenverkehrsflächen festgesetzt werden.

Der Bebauungsplan Nr. 90 "Wohnen am Altstädter Platz" ist ein Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a Baugesetzbuch (BauGB) und wird im beschleunigten Verfahren ohne die Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Mit dem Bebauungsplan Nr. 90 wird weder die Zulässigkeit eines Vorhabens nach Anlage 1 zum Umweltverträglichkeitsgesetz (UVPG) oder eines nach Landesrecht UVP-pflichtigen Vorhabens vorbereitet oder begründet noch bestehen Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der Erhaltungsziele und des Schutzzweckes von Natura 2000-Gebieten im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes, und es soll eine zulässige Grundfläche von weniger als 20000 Quadratmetern festgesetzt werden. Damit sind die Voraussetzungen zur Anwendung des beschleunigten Verfahrens gegeben.

Christfried Tschepe

Stellvertretender Fachbereichsleiter Stadtentwicklung

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Anlagen:

Übersichtsplan