Ausführungsbeschluss zur Umgestaltung der Einmündungsbereiche Briesener Straße, Buckower Straße und der Straße Seilerplatz in die Seilerstraße

Betreff
Ausführungsbeschluss zur Umgestaltung der Einmündungsbereiche Briesener Straße, Buckower Straße und der Straße Seilerplatz in die Seilerstraße
Vorlage
6/125
Aktenzeichen
4.66 haj
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

Der Umsetzung der Maßnahme: Umgestaltung der   Einmündungsbereiche  Briesener Straße, Buckower Straße und der Straße Seilerplatz in die Seilerstraße, wird gemäß der vorliegenden Ausführungsplanung zugestimmt.

 

Am 21.01.2014 wurde die Entwurfsplanung im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Die Abgeordneten stimmten einstimmig  für die Weiterführung der derzeitigen Planung.

Eine Anwohnerversammlung wurde am 30.03.2015 durchgeführt, bei der ebenfalls grundsätzlich zugestimmt wurde.

 

Die der Verwaltung nun vorliegenden Unterlagen umfassen den Straßen- und Gehwegneubau einschließlich Straßenbegleitgrün, sowie den Neubau der Straßenbeleuchtung  in oben genannten Einmündungsbereichen,  einschließlich dem  Abschnitt der Seilerstraße.

 

Die auszubauenden Bereiche  (Anlage 1) sind  baulich in einem schlechten Zustand.  Der Bitumenbelag der Straße ist stellenweise großflächig abgelöst und weist zum Teil erhebliche Verwerfungen auf. Die Seitenräume sind mit unterschiedlichen Pflastermaterialien befestigt bzw. unbefestigt und stellen durch vorhandene Absenkungen Stolpergefahren dar.

Die  neue Fahrbahn soll in Asphaltbauweise mit einer Gosse aus Großsteinpflaster befestigt werden. Prinzipiell bleiben die Straßenbordfluchten erhalten. Die Einmündungsbereiche werden durch Einengungen der Bordsteinfluchten besonders hervorgehoben, so dass die Verkehrsführung übersichtlicher wird. Bemessungsgrundlage für die Radien der  Straßeneinmündungen war ein 3-achsiges Müllfahrzeug.

Die Anzahl der regulären PKW-Stellflächen vor und nach dem Straßenausbau ist  gleich.

 

In den Seitenräumen auf den Gehwegen werden Laufbänder aus Betonsteinplatten mit Natursteinvorsatz angelegt. Zufahrten werden mit Granit-Kleinsteinpflaster gestaltet. Die restlichen Zwischenräume erhalten eine Befestigung mit vorhandenem Bernburger Mosaik.

Der  nördliche Gehweg zwischen der Bergstraße und der Briesener Straße wird nach erfolgtem Grundstückskauf auf  2,50 m verbreitert. Hierfür sind zusätzlich der Rückbau von Einfassungsmauern und Zäunen sowie die Fällung eines mehrstämmigen Ahorns erforderlich.

 

Im südlichen Ausbaubereich der Seilerstraße befinden sich zwei alte Linden. Die Stammansätze des Altbaumbestandes stehen so dicht  am Bordstein, dass dieser im laufe der Zeit stellenweise eingewachsen ist. Die Stämme weisen erhebliche Stammschäden auf. Durch den Druck der Wurzeln werden die Bordsteine verschoben. Beide Linden sollen im Rahmen der Baumaßnahme gefällt werden. Als Ersatz werden in der Seilerstraße 5 Linden und in den Einmündungsbereichen 4 rotlaubige Spitzahorn als sogenannte  Baumtore gepflanzt.

 

Im Ausbaubereich werden 6 Lichtpunkte neu aufgestellt (Anlage 2).

 

In der Straße Seilerplatz ist eine Änderung der Stellplatzanordnung erforderlich. Gegenwärtig wird der westliche Seitenraum zum 45°-Parken genutzt. Um im Einmündungsbereich Seilerplatz und im Einmündungsbereich Buckower Straße etwa gleich große Seitenräume zur Verfügung zu haben, ist die Verlegung der 45°-Parker auf die gegenüberliegende Seite notwendig. Diese Änderung bietet auch den Vorteil, dass der gesamte Straßenbereich Seilerplatz und damit die gegenüberliegende Einmündung Buckower Straße in Richtung Westen verschoben werden können.

Im Zuge der  o. g. Baumaßnahme erfolgt die neue Markierung der Stellflächen in der Straße Seilerplatz.

 

Bauzeit und Finanzierung

Die Baukosten für  die Gesamtmaßnahme betragen gemäß Kostenberechnung ca. 225.000 € brutto. Die finanziellen Mittel sind im Haushalt 2015 unter der Maßnahme-Nr. 4.61.PRO1.01.003 eingestellt.

Entsprechend der Städtebauförderrichtlinie 2009, Fortschreibung 2012 werden 2/3 der Kosten durch den Bund und das Land Brandenburg finanziert.

Der Straßenausbau ist ab dem III. Quartal 2015 vorgesehen. Es wird mit einer Bauzeit von ca. 10 Wochen gerechnet.

Mit dieser  städtischen Baumaßnahme werden nur Teilbereiche der Fahrbahn, der Gehwege und der Beleuchtung ausgebaut. Für diese Teilbereiche können keine Straßenbaubeiträge nach § 8 KAG erhoben werden.

 

Christfried Tschepe

komm. Fachbereichsleiter

Stadtentwicklung

 

Anlagen:

Anlage 1 – Lageplan

Anlage 2 -  Detail Beleuchtung