Fortschreibung Klimaschutzkonzept 2016 (BE: Frau Dr. Zink-Ehlert, seecon Ingenieure GmbH)

Betreff
Fortschreibung Klimaschutzkonzept 2016 (BE: Frau Dr. Zink-Ehlert, seecon Ingenieure GmbH)
Vorlage
6/DS/266
Aktenzeichen
cf_4.60
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für Fürstenwalde/ Spree 2016-2021 mit Beteiligung des noch zu gründenden Klimabeirats durchzuführen.

Sachverhalt:

Mit dem Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vom 09.09.2009 erhielt die Stadt Fürstenwalde/ Spree die Bewilligung der Projektförderung für das Klimaschutzkonzept 2010.

Für die Vergabe der Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzeptes hat der Fachbereich Stadtentwicklung im ersten Halbjahr 2009 ein Vergabeverfahren nach VOF durchgeführt. Im Ergebnis dieses Verfahrens konnte eine Bietergemeinschaft aus drei Büros mit der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes beauftragt werden.

Im öffentlichen Teil des Stadtentwicklungsausschusses am 30.11.2010 konnten die Inhalte des integrierten Klimaschutzkonzepts in der Beratungsdrucksache 5/282 ausführlich dargestellt werden. Nach ausführlicher Diskussion wurde das integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Fürstenwalde/ Spree vom November 2010 in der Stadtverordnetenversammlung am 09.12.2010 einstimmig beschlossen.

In dem Klimaschutzkonzept 2010 ist eine grundlegende Überprüfung und Fortschreibung nach 5 Jahren empfohlen.

Die Bekanntmachung der Vergabeabsicht eines Planungsauftrags für die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes 2016-2021 erfolgte am 09.10.2015, die Submission wurde am 29.10.2015 durchgeführt. Mit der Zuschlagserteilung am 02.12.2015 hat das Ingenieurbüro seecon Ingenieure GmbH den Auftrag für die erforderlichen Planungsleistungen erhalten.

Im Einzelnen handelt es sich hierbei  um:

1.      Evaluierung Zielerreichung und Maßnahmenumsetzung des Klimaschutzkonzeptes 2010

2.      Ist- Analyse/ Energie und Treibhausbilanz

3.      Potentialanalyse

4.      Klimabeirat/ Akteursbeteiligung

5.      Maßnahmenkatalog

6.      Verstetigungsstrategie

7.      Controllingkonzept

8.      Kommunikationskonzept

Die Qualität eines Klimaschutzkonzeptes steht und fällt mit der Beteiligung der Akteure. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Konzept entsteht, in dem umsetzbare und lebensnahe Maßnahmen enthalten sind. Die relevanten Akteure in der Stadt Fürstenwalde/ Spree werden eng in die Klimaschutzkonzepterarbeitung einbezogen. Dazu soll ein Klimabeirat gegründet werden, in dem Vertreter der Verwaltung, Vertreter der politischen Fraktionen, Fachexperten, Wirtschaft und interessierte Bürger mitwirken.

Die Beteiligung des Klimabeirates ist wie folgt geplant:

1.      Arbeitstreffen:

Inhalt: Aufgaben des Klimabeirates, Vorgehensweise der Fortschreibung des   Klimaschutzkonzeptes besprechen, Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes (KSK) 2010 und Stand der Umsetzung der Maßnahmen aus dem KSK 2010

2.      Arbeitstreffen:

Inhalt: Vorstellung der Ist- Analyse/ Energie und Treibausbilanz, Potentiale aus dem KSK 2010, neu identifizierte Potentiale und Überprüfung der „alten“ Maßnahmen

3.      Arbeitstreffen:

Inhalt: Bürgerbeteiligung in Form einer öffentlichen Bürgerveranstaltung, Vorstellung der Ergebnisse aus dem 1. und 2. Arbeitstreffen, ausführliche Diskussion und Aufnahme weiterer Potentiale

4.      Arbeitstreffen:

Inhalt: Entwicklung neuer Maßnahmen,  Verstetigungsstrategie, Controllingkonzept und

Kommunikationskonzept

5.      Arbeitstreffen:

Inhalt: Vorstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für Fürstenwalde/ Spree 2016-2021

 

Ausführungszeit

Die Realisierung soll ab März bis Dezember 2016 erfolgen.

 

Finanzierung

Die Gesamtkosten in Höhe von 41.200 € sind im Haushaltsplan 2015 unter dem Sachkonto 54 310 90 und dem Kostenträger 111 70 20 eingestellt und im Haushaltsjahr 2016 als Haushaltsausgaberest berücksichtigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Auftrag

Christfried Tschepe

Fachbereichsleiter Stadtentwicklung

 

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Anlagen:

1.      integriertes Klimaschutzkonzept 2010

2.      Präsentation Fortschreibung Klimaschutzkonzept 2016-2021