Vermarktung der Baugrundstücke im Bereich des B-Plans Nr. 91 "Wohnen auf der Ketschendorfer Feldmark I"

Betreff
Vermarktung der Baugrundstücke im Bereich des B-Plans Nr. 91 "Wohnen auf der Ketschendorfer Feldmark I"
Vorlage
6/DS/357/1
Aktenzeichen
4.60 - 23 21 17
Art
Beratungsdrucksache öffentlich
Referenzvorlage

 

 

Beschlussvorschlag:

  1. Die Stadt Fürstenwalde/Spree bietet den bisher nicht berücksichtigten Bewerbern in der Reihenfolge der Höchstgebote je m² an, ihr Angebot auf die noch nicht vergebenen Grundstücke auszuweiten.
  2. Nach Abschluss des Bieterverfahrens verkauft die Stadt Fürstenwalde/Spree die frei gebliebenen Grundstücke auf der Basis von 65 €/m².

 

 

Sachverhalt:

Zu der öffentlichen Ausschreibung der Baugrundstücke im Bereich des B-Plans 91 „Wohnen auf der Ketschendorfer Feldmark I“, die bis zum 15.11.2016 lief, sind insgesamt 34 Gebote eingereicht worden. Für 23 der insgesamt 36 Grundstücke wurden Gebote abgegeben (s. Anlage 1). Die Gebotshöhe reicht von 65,05 €/m² bis 76,05 €/m². Besonders begehrt sind die Grundstücke 2, 25, 33 und 35, zu denen jeweils 3 Gebote vorliegen. Das durchschnittliche Gebot beträgt 69,82 €/m².

Insgesamt 8  Gebote können nicht direkt berücksichtigt werden, da für die gebotenen Grundstücke höhere Angebote vorliegen.

Diesen 8 Bietern soll die Möglichkeit eingeräumt werden, ihr Angebot auf eines der noch freien Grundstücke auszuweiten. Die freien Grundstücke sind in Anlage 2 farblich gekennzeichnet. Die Reihenfolge des Zugriffs richtet sich nach der Höhe der vorliegenden Gebote, bezogen auf den m²-Preis. Somit kann sich der Bieter mit dem höchsten bisher nicht berücksichtigten Angebot je m²  als Erster ein Grundstück wählen, anschließend der mit dem zweithöchsten Angebot und so weiter. Der nominale Kaufpreis des jeweils gewählten Grundstücks wird auf der Basis des vorgenannten gebotenen m²-Preises errechnet.

Nach Abschluss dieses Verfahrens werden, sofern alle Bieter von ihrem Recht Gebrauch machen,  noch mindestens 5 Grundstücke übrig bleiben. Die übrig gebliebenen Grundstücke werden in den Exposé-Katalog zum Mindestwert von 65,00 €/m² aufgenommen. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass einzelne Bewerber ihr Angebot zurückziehen.

 

 

 

 

Hans-Ulrich Hengst

Bürgermeister

Anlagen:

Anlage 1: Auswertung der Gebote

Anlage 2: Lageplan der freien Grundstücke