Antrag des FSV Union Fürstenwalde e.V. zur Bereitstellung eines rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 300.000 € zur Erfüllung von Forderungen für den Spielbetrieb in der Regionalliga

Betreff
Antrag des FSV Union Fürstenwalde e.V. zur Bereitstellung eines rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 300.000 € zur Erfüllung von Forderungen für den Spielbetrieb in der Regionalliga
Vorlage
6/DS/687
Aktenzeichen
3.00 - St
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt eine außerplanmäßige Auszahlung in Höhe von 300.000 €  als rückzahlbaren Zuschuss an den FSV Union Fürstenwalde e.V. zur Erfüllung der Auflagen des Nordostdeutschen Fußballverbands im Friesenstadion.

Der FSV Union zahlt in den nächsten 10 Jahrenden Zuschuss in Raten von 30.206,64 € an die Stadt zurück.

Die Deckung dieser überplanmäßigen Auszahlung erfolgt zu Lasten des Zuschusses 2018 für den Neubau des Sozialtraktes auf dem Pneumantsport-Forum (Maßnahmen Nr. 341 SH01 01 001 der Investitionsliste).

Sachverhalt:

 

Der Fürstenwalder Sportverein „FSV Union Fürstenwalde e.V.“ ist seit 2003 Betreiber des Friesenstadions an der Hangelsberger Chaussee in Fürstenwalde.

 

Mit gegenwärtig 20 Mannschaften und insgesamt 390 Mitgliedern, einem Jugendanteil von über 55 Prozent, ist der FSV Union der größte Fußballverein in Fürstenwalde/Spree. Der Verein ist Heimstätte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die bei zahlreichen regionalen und überregionalen Wettkämpfen und Turnieren vertreten sind.

 

Im Jahr 2011 schaffte die 1. Männermannschaft den Aufstieg in die Oberliga und im Jahr 2016 den Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Mit den sportlichen Erfolgen des Vereins stellte der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) höhere Anforderungen an das Stadion. Diese wurden zum Teil durch den Verein in Eigenleistung oder in Zusammenarbeit mit der Stadt Fürstenwalde/Spree verwirklicht (Anlage 1). Dennoch bestehen weiterhin Anforderungen (Anlage 2) die vom Verein realisiert werden müssen, um die Lizenzen und das Spielrecht zu erhalten. Dazu gehören unter anderem Sicherheits- und Infrastrukturmaßnahmen, wie die Errichtung einer Flutlichtanlage und die Überdachung von mindestens 100 Sitzplätzen. Bisher hat der Verein für die vergangenen Spielzeiten lediglich eine Ausnahmegenehmigung aufgrund der noch ausstehenden Baumaßnahmen erhalten. Um perspektivisch alle Voraussetzungen des NOFV erfüllen zu können, bedarf es erheblicher Eigenmittel und Eigenleistungsanteile des Vereins, aber auch einer finanziellen Unterstützung durch den Eigentümer des Friesenstadions der Stadt Fürstenwalde. Der beschlossene Haushalt der Stadt Fürstenwalde/Spree sieht für das Haushaltsjahr 2018 bisher keine finanziellen Mittel für diese Investitionen vor. Eine Kreditaufnahme ist für den Verein dieser Größenordnung nicht möglich. Deshalb hat sich der Vorstand des FSV Union an die Stadt als Eigentümer der Sportstätte gewandt (Anlage 3). Der Verein beantragt einen rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 300.000 €).

In Vertretung

 

 

 

Fehse

Erster Beigeordneter

Anlagen:

 

Anlage 1 – Übersicht der Investitionen im Friesenstadion 2011 - 2018

 

Anlage 2 - Richtlinie zu den Standards (Anforderungskatalog)

 

Anlage 3 - Antrag des FSV Union Fürstenwalde e.V.

 

Anlage 4 – Berechnung der Kürzungsrate

 

Anlage 5 - Kostenschätzung