33. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Fürstenwalde/Spree (Spree-Campus Fürstenwalde Süd) hier: Einleitungsbeschluss

Betreff
33. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Fürstenwalde/Spree (Spree-Campus Fürstenwalde Süd) hier: Einleitungsbeschluss
Vorlage
7/DS/229
Aktenzeichen
4.61/Wi
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt gemäß § 2 Abs. 1 und § 1 Abs. 8 BauGB die Einleitung des Verfahrens zur 33. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Fürstenwalde/Spree.

Sachverhalt:

Für den Flächennutzungsplan (FNP) vom 21.08.1997, zuletzt geändert durch die 29. Änderung vom 06.04.2020, soll das 33. Änderungsverfahren eingeleitet werden.

Anlass ist die beabsichtigte Entwicklung eines Schulzentrums mit drei Schulen, Sporthalle, Hort und weiteren Gebäuden sowie Freianlagen durch den Landkreis Oder-Spree auf einer ca. 8,5 ha großen Fläche zwischen der Beeskower Chaussee und der Lise-Meitner-Straße in Fürstenwalde Süd. Zur Schaffung von Planungsrecht für diese Nutzungen soll der Bebauungsplan Nr. 118 „Spree-Campus Fürstenwalde Süd“ aufgestellt werden.

Im wirksamen Flächennutzungsplan sind in diesem Bereich ca. 2,8 ha Gemeinbedarfsfläche mit den Zweckbestimmungen „Schule“ und „Verwaltung“ sowie ca. 2,8 ha Waldfläche dargestellt. Nördlich davon weist der FNP gewerbliche Baufläche aus.

Damit lässt sich dieser Bebauungsplan mit den beabsichtigten Festsetzung einer Gemeinbedarfsfläche mit den Zweckbestimmungen „Schule“, „Sportlichen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen“ und „Verwaltung“ nicht vollständig aus den Darstellungen des Flächennutzungsplanes entwickeln.

Der ca. 5,6 ha große Geltungsbereich der 33. FNP-Änderung umfasst die ca. 2,8 ha große Gemeinbedarfsfläche und die ca. 2,8 ha große Waldfläche. Er ist im Übersichtsplan in der Anlage dargestellt. Eine Einbeziehung der gewerblichen Baufläche, um sie in eine Darstellung als Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Verwaltung“ zu ändern, wird derzeit nicht als notwendig erachtet. Die im nördlichen Bebauungsplangebiet vorgesehene Verwaltungsnutzung wäre auch in einem Gewerbegebiet möglich.

Mit der 33. FNP-Änderung soll im Änderungsbereich die Darstellung einer ca. 2,8 ha großen Waldfläche in eine Darstellung als Gemeinbedarfsfläche geändert werden. Außerdem soll das in der vorhandenen Gemeinbedarfsfläche enthaltene Symbol „Öffentliche Verwaltungen“ entfallen. Für die gesamte Gemeinbedarfsfläche sollen zukünftig die Zweckbestimmungen „Schule“ und „Sportlichen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen“ gelten.

Im Auftrag

Christfried Tschepe

Fachbereichsleiter Stadtentwicklung

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Anlagen:

Anlage 1: Übersichtsplan

Anlage 2: Antrag des Landkreises Oder-Spree vom 25.08.2020