Herr Almes informiert, dass es an den Barrieren in der Durchfahrt im Haus Schwan vor acht Tagen den Unfall einer Rollstuhlfahrerin gab. Er wiederholt, dass die Engstelle für Rollstuhlfahrer mit Anbauten schwer passierbar ist. Herr Tschepe nimmt die Information mit, stellt aber fest, dass bei einem Treffen mit der Gruppe „Menschen mit Handicap“ diese keine Probleme mit der Barriere gesehen haben. Herr Apitz merkt an, dass ihm die Verunfallte bekannt sei: Ursächlich war vermutlich eher die Behinderung der Frau, die ihre Fahrfähigkeit einschränkt, und weniger die Breite der Durchfahrt. Herr Almes weist darauf hin, dass beim letzten Mal eindeutig festgestellt wurde, dass der Abstand nicht normgerecht ist. Dies sollte behoben werden. Frau Krüger ergänzt, dass auch ein Passieren mit einem Lastenfahrrad unmöglich ist. Vielleicht würde es helfen, wenn eine Schranke versetzt würde. Herr Wende erinnert daran, dass er bereits angeregt hatte, eine der Schranken komplett abzubauen. Das Ziel der Entschleunigung wäre damit auch erreichbar.

Herr Almes betont, dass es aufgrund der vielen trockenen Flächen und des Bewuchses im Heideland unbedingt erforderlich ist, alle Hydranten zeitnah zu prüfen. Herr Wende verweist auf einen Antrag des Ortsbeirats zum Thema, der am 19.09. in der Stadtverordnetenversammlung besprochen wird. Er wirbt dafür, diesem zuzustimmen, auch um endlich die Zuständigkeiten zu klären.

Herr Almes fordert nachdrücklich auf, die gefährlichen Sperren an der Altstadtbrücke zu entfernen. Erst am letzten Wochenende ist es wieder zu einem Unfall gekommen. Herrn Tschepe ist der Unfall nicht bekannt. Er nimmt das Thema erneut mit.

Herr Almes fragt nach dem aktuellen Sachstand beim Zaun am Spreebogen, worauf Herr Tschepe auf den morgigen Hauptausschuss verweist: Der Bürgermeister hat das Thema zur Chefsache erklärt und könne Auskunft geben.

Herr Almes fragt nach dem Zeitplan zur Wiedereröffnung des Podestes am Spreeufer. Herr Tschepe informiert, dass das Leistungsverzeichnis erstellt wurde. Die Leistung wurde ausgeschrieben und es gingen Angebote ein. Den Zuschlag erhielt eine Firma, die die Arbeiten im Herbst ausführen wird. Herr Wende fragt, ob dies auch für die hintere abgesperrte Fläche (Holzgarten) gilt. Hier, sagt Herr Tschepe, werden bis zum Winter alle Gefahrenquellen entfernt, sodass der Bauzaun wieder abgebaut werden kann.

Herr Mattigk fragt, ob auf seinen Hinweis im letzten Ausschuss zum japanischen Staudenknöterich auf der Bienenwiese Maßnahmen eingeleitet wurden. Herr Tschepe sagt, dass die Experten aktuell keine Gefährdung oder Bedrohung sehen und daher keine Maßnahmen geplant sind. Herr Mattigk betont, dass ihn ein Biologe auf die Problematik hingewiesen hatte.

Herr Apitz weist darauf hin, dass die Lokale Agenda offene Fragen und Probleme auf ihrer Homepage einstellt. Viele Probleme ließen sich leicht lösen. Aktuell wurde in der Rosa-Luxemburg-Straße östlich der August-Bebel-Straße ein hochstehender Gullideckel im Gehweg festgestellt. Herr Wende regt die direkte Kommunikation mit der Verwaltung per E-Mail, Anruf oder über das Maerker-Portal an. Herr Geike bestätigt, dass ein ähnliches Problem in der Nordstraße nach einer Meldung über den Maerker innerhalb weniger Tage gelöst wurde.