Beschluss:


Die Abg. Czerwinske bittet um Informationen über die Tätigkeit bzw. Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe „Angstraum Bahnhof“. Darüber hinaus gibt es immer wieder Probleme mit Jugendlichen am St. Marien-Dom und an der Spree, die dort lautstark zu Gange sind und die Plätze völlig verschmutzt verlassen. Auch hierzu bittet sie um Sachstandsinformationen.

 

Herr Politz informiert kurz, dass es zum Bahnhof bereits vor längerer Zeit Beratungen gab, weil auch die DB-AG selbst die Problematik aufgegriffen und an die Stadt herangetragen hat. Daraufhin wurden u.a. zwischen Polizei, Bundespolizei, Streetworkern, Sozialarbeitern, FAW und OSZ die Möglichkeiten ausgelotet und  klare Absprachen getroffen. Seit dem hat die DB-AG einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, die Bundespolizei eine Streife eingesetzt, die Polizei den Bahnhofsvorplatz stärker bestreift, und es wurde eine kürzere Informationsstrecke untereinander vereinbart.  Im Moment gibt es  keinen weiterreichenden Handlungs- oder Beratungsbedarf.

 

Unter den Sozialarbeitern hat sich die AG „Umgang mit Rechtsextremismus“ neu gegründet und versucht, die Jugendlichen an ihren Treffpunkten zu erreichen und zu motivieren, etwas anderes anzunehmen. Das ist sehr schwierig. Es gibt auch sehr viele verschiedene Gruppierungen. Allerdings kann sich das mit der kälteren Jahreszeit auch wieder ändern. Dann werden Hauseingänge, Wohnungen u.ä. genutzt.

Herr Politz gibt abschließend aber noch zu bedenken, nicht überall Probleme zu suchen oder zu vermuten, sondern den Jugendlichen auch Freiräume zu gewähren.