Nachtrag: 06.11.2006

Beschluss:


Herr Dr. Oehler informiert ausführlich über den aktuellen Stand, insbesondere zur finanziellen Situation der Kulturfabrik und gibt einen Ausblick über neue Ideen, Veranstaltungen und Änderungen. Er betont allerdings, dass es für umfangreiche Neuerungen oder ein neues Profil keinen Anlass gibt und bewehrtes auf jeden Fall erhalten und weitergeführt wird.

Er informiert u.a., dass

-          aufgrund der Größe der Hauses kaum noch weitere Einsparungen bei den Betriebskosten möglich sind, Bereiche wie der Kinderladen und die Bibliothek ständig erreichbar sein müssen und das Museum bald dazu kommt. Mit dem Energieversorger konnte allerdings ein günstigerer Tarif verhandelt werden

-          Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit drastisch reduziert wurden und aus diesem Grunde der Zuschuss der Stadt gestiegen ist

-          Personal in allen Bereichen auf eine Mindestbesetzung reduziert wurde und trotzdem gute und niveauvolle Veranstaltungen angeboten werden

-          die Mitarbeiter zumeist Allroundtalente sind, die vom Marketing bis zum „Stühlerücken“ für Veranstaltungen fast alles selbst managen und so trotz erheblicher Senkung der Verwaltungskosten eine (fast)Verdopplung der Umsatzerlöse erzielt werden konnte

-          für den Bereich Vermietung ab 2007 eine Gebührenerhöhung und damit eine Anpassung an „landestypische“ Preise erfolgt

-          als eine weitere Maßnahme der Abschluss von Kooperationsverträgen mit Partnern und Vereinen geplant ist, die häufig im Hause arbeiten. Damit soll das finanzielle und das Veranstaltungsrisiko von den Schultern der Kufa allein genommen und gerechter verteilt werden

-          sich die Kufa in fast 15 Jahren im Stadtleben gut profiliert hat. Deshalb sollen weder die Mitarbeiter noch das Publikum mit Neuerungen überhäuft werden, die Weiterentwicklung soll vielmehr aus dem Team und deren Partner heraus erfolgen

-          zum Profil nicht nur die Veranstaltungen, sondern die Gesamtheit der unterschiedlichsten Bereiche einschließlich Frauenladen, Kinderladen, künstlerische Werkstätten, Projekte, Museum, CiP, usw. mit z.T. festem und konstantem Publikum gehören

-          sich das Haus für noch mehr Angebote und Veranstaltungen öffnen will und diesbezüglich Ideen, Anregungen und Wünsche sammelt (Überarbeitung des Marketingkonzeptes) und ab 2007 mit Halbjahres-Flyern arbeiten wird

-          die Außenanlagen weiterhin zu einem „offenen“ Charakter hin gestaltet werden

-          auch wieder Veranstaltungen und Talkrunden mit Künstlern, Sportlern und Politikern geplant werden, verstärkt Veranstaltungen im Bereich Musik, Comedy und Theater (zweimal Sommertheater) und populäre Musikveranstaltungen durchgeführt werden sowie eine enge Beteiligung an städtischen Höhepunkte und Festen erfolgt

weitere Schwerpunkte sollen eine Party-Reihe (Sommernachtsparty, Kostümfest, spanische Nacht, Laim-Dance u.v.m) und Seniorenveranstaltungen sowie Veranstaltungsangebote für Tagestouristen werden

Die Abgeordneten danken für die sehr  informativen Ausführungen und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Arbeit.