Betreff
Antrag des Ortsteils Heideland: Planung und Bau einer Querungshilfe auf der L38, OT Heideland
Vorlage
6/AN/617
Art
Antrag öffentlich

Beschluss:

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Fürstenwalde/Spree beschließt die Planung und den Bau der Querungshilfe auf der L 38 entsprechend der Anlage 1 sowie den Ausbau des Geh- und Radweges von der Zufahrt des Stadions bis zum Kreisel.

Sachverhalt:

Die Anwohner des Ortsteils Heideland erreichen die Innenstadt Fürstenwaldes zu Fuß als auch mit dem Fahrrad, hauptsächlich vom Ampferweg die L 38 querend und dann am Stadion entlang. Seit Oktober 2017 ist der Weg am Stadion beleuchtet.

Eine Querung, der mit großem Verkehrsaufkommen und mit hoher Geschwindigkeit befahrenen Straße, ist jedes Mal eine besondere Herausforderung und ein Lottospiel. Dieses hohe Verkehrsaufkommen verstärkt sich noch enorm, wenn die Autobahn gesperrt ist und die Umleitungsstrecke der Autobahn faktisch keine Querungsmöglichkeit mehr bietet.

Um die Gefahr eines Unfalls in diesem Bereich zu vermindern, sollen Maßnahmen ergriffen werden. Dies kann durch Ampelregelungen oder bauliche Veränderungen erfolgen. Diese baulichen Veränderungen müssen natürlich so ausgeführt werden, dass der nächtliche Schwerlasttransport ansässiger Firmen nicht behindert wird.

Dasselbe Problem stellte sich auch in Hangelsberg auf der L 38 in der Nähe des Friedhofs dar. Dort hat man sich 2015 für den Bau einer Querungshilfe entschieden. Die Kosten für die Planung und den Bau hat die Gemeinde Grünheide getragen. Der Landesbetrieb Straßenwesen hat diesem Sachverhalt zugestimmt. Die Baukosten haben ca. 82.000 € betragen.

Für das Bürgerbudget 2018 gab es den Vorschlag zur Errichtung einer Haltestelle am Stadion. Diese Haltestelle könnte im Bereich der Querungshilfe integriert werden.

Des Weiteren wurde der Ausbau eines Teilstücks des Rad- und Gehwegs gewünscht und im Bürgerbudget sogar auf Platz 2 gewählt.

Dies alles ist sicher ein Wunsch der Heideländer als auch der Wunsch der Fürstenwalder, die von der Stadt aus das Stadion oder Heideland erreichen wollen. Um den starken Wünschen der BürgerInnen gerecht zu werden, sollte gleichzeitig der Ausbau des kompletten Geh- und Radweges bis zum Kreisel berücksichtigt werden.

Möglicherweise kann die gastronomische Einrichtung am Stadion mit einer Stromladestation für E-Bikes und einer Verbindung zum Spreeradweg verknüpft werden, um so Fördermittel für diesen Zweck zu aquirieren.

Gez. Wittig                                                         gez. Hajduk

Ortsbeirat Heideland