Betreff
Ausführungsbeschluss und Abschnittsbildung für das Bauvorhaben Lindenstraße, von der James-Watt-Straße bis Bahnübergang
Vorlage
6/DS/794
Aktenzeichen
466MN
Art
Beratungsdrucksache öffentlich

Beschlussvorschlag:

  1. Die Ausführung des Bauvorhabens Ausbau der Lindenstraße von der James-Watt-Straße bis zum Bahnübergang wird entsprechend der vorliegenden Ausführungsplanung beschlossen.
  2. Für die Erhebung der Ausbaubeiträge wird die Bildung des Abschnitts von der James-Watt-Straße bis Bahnübergang beschlossen.

Sachverhalt:

Die Lindenstraße ist eine bedeutende städtische Hauptverkehrsstraße. Sie verbindet die B 168 mit der Innenstadt. Nördlich und südlich der Straße befinden sich mehrere größere und kleinere Gewerbebetriebe.

Als erster Abschnitt soll der Bereich zwischen James-Watt-Straße und Bahnübergang grundhaft ausgebaut werden. Bei der Verkehrserhebung im Frühjahr 2018 wurden auf diesem Abschnitt 6.800 Kfz/Tag gezählt, davon 11 % Schwerverkehr. Das ist der höchste Schwerverkehrsanteil aller Fürstenwalder Straßen.

Am 04.12.2012 wurde die Vorplanung im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt.

In einer Untersuchung der Fuß- und Radverkehrsführung wurde ermittelt, dass auf diesem Abschnitt, auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens an Lastkraftwagen, beidseitig separate gemeinsame Fuß- und Radwege angeordnet werden sollen.

Der bereits bestehende Fuß- und Radweg an der nördlichen Fahrbahnseite bleibt weitesgehend erhalten.

Ca. 115 m vor dem Bahnübergang wird der Fußgänger bzw. Radfahrer mit Hilfe einer Querungsinsel auf den nördlichen Fuß- und Radweg geführt, der in Richtung Berkenbrück nur einseitig angelegt ist.

Um die Regenentwässerung zu ermöglichen, die nur in Mulden im Seitenraum machbar ist, ist es erforderlich, die Allee zu entnehmen. Das betrifft 49 Bäume. Für die Herstellung des gemeinsamen Geh- und Radweges auf der Südseite ist die Fällung von 47 Bäumen, zum größten Teil aus Wildwuchs entstanden, zu fällen.

Im Landschaftspflegerischen Begleitplan, der der Unteren Naturschutzbehörde vorliegt, wurden die Maßnahmen erfasst und der Ausgleich dargestellt.

Die vorhandenen Bushaltestellen werden, entsprechend  UN-Behindertenrechtskonvention, barrierefrei ausgebaut.

Die Lindenstraße soll wie folgt hergestellt werden:

Fahrbahn:                                                         6,50 m, Asphalt

gemeinsame Geh- und Radwege:         2,00 m, beidseitig, separat geführt, Betonsteinpflaster grau

Regenentwässerung:                                  beidseitig Versickerungsmulden

Straßenbegleitgrün:                                   Neupflanzung der Lindenallee

                                                                              127 Bäume mit einem Stammumfang von 18-20 cm

Straßenbeleuchtung:                                 die vorhandene Beleuchtung bleibt erhalten, wird

versetzt und auf LED umgerüstet.

Im Auftrag

 

 

 

 

Christfried Tschepe

Fachbereichsleiter Stadtentwicklung

Anlagen:

 

Anlage 0             Lageplan 3

Anlage 1             Lageplan 4

Anlage 2             Lageplan 5

Anlage 3             Lageplan 6

Anlage 4             Regelquerschnitt

Anlage 5             Leuchtenaufsatz